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Die lebhaften und geschickten Blaumeisen sind wenig scheu. Sie erscheinen im Winter oft am Futterbrett und zanken sich mit anderen Vögeln um die begehrten Happen. Im Gegensatz zu anderen Meisen legen sie keine Vorräte an, bedienen sich aber gerne aus den Verstecken beispielsweise von Sumpfmeisen. Bei der Nahrungssuche ist die Blaumeise erfinderisch. So hat sie 1929 in Grossbritannien gelernt, Verschlüsse von Milchflaschen aufzureissen, damit sie den Milchrahm verzehren kann. Dieses Verhalten hat sich in der Folge rasch ausgebreitet. Quelle: „vogelwarte.ch“
  1. SYSTEMATIK:
    Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Syn.: Parus caeruleus) ist eine Vogelart der Gattung Cyanistes aus der Familie Meisen (Paridae).
  2. STATUS:
    Häufig brütender Jahresvogel.
  3. MERKMALE:
    Kopf und Hals glänzend schwarz; weisse Wangen; gelbe Brust mit schwarzem Band, das beim Männchen etwas breiter ist; Rücken grüngrau.
  4. GESANG:
    Recht auffälliger, metallisch-heller Gesang, der ein zweisilbiges tsi-da … tsi-da … tsi-da oder beispielsweise als tsi-da-tsit … auch dreisilbig sein kann. Daneben verfügt die Kohlmeise über ein sehr breites Repertoire an Rufen wie beispielsweise ein hohes pink und ein warnendes dädädä.
  5. LEBENSRAUM:
    Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen; aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit kommt sie jedoch in fast allen Lebensräumen vor, in denen sie Höhlen zum Nisten findet.
  6. NAHRUNG:
    Sehr vielfältig, jedoch werden hauptsächlich Insekten und deren Larven sowie pflanzliche Nahrung wie beispielsweise Samen oder Nussfrüchte gefressen.
  7. NESTER:
    Nester werden in Baumhöhlen, Nistkästen oder anderen Hohlräumen gebaut und meist zwischen sechs und zwölf Eier hineingelegt.